Xi’an

Xi’an war eine der schönsten Städte, die ich in China besucht habe.

Im Gegensatz zu Taiyuan und auch Beijing ist Xi’an sauberer und ruhiger.

Highlight für mich war, der muslimische Markt . Der Markt ist voll, laut und an jeder Ecke riecht es anders, also genauso wie man sich einen asiatischen Markt vorstellt –chaotisch und genau deswegen unglaublich charmant.

Ich habe mich hier einmal durch den gesamten Markt gefuttert und u.a. frittierte Bananen, scharfes Tofu, Fleischspieße und unbekannte Obstsorten probiert.

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Danach ging es zu einer kleinen sehr schönen Moschee mit asiatischen Flair und mit Fahrrädern auf die Stadtmauer von Xian.

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Abends gab es in der Innenstadt eine Art Jahrmarkt mit Wasserspielen, Essen und allerlei Kitsch – für europäische Verhältnisse viel zu viele bunte Lichter (Bunte-Lichter-Overload). Auch hier hat die Stadt ein wirklich schönes Flair: Ältere Chinesen singen im Chor traditionelle chinesische Lieder, jüngere Chinesen Tanzen in einer Art Choreografie zu Pop Klassikern von Britney Spears und Co und man sieht Pärchen Hand in Hand schlendern. Eine wirklich schöne Seite des modernen Chinas.

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Malte war natürlich auch wieder mittendrin statt nur dabei und hat ein unglaubliches Talent hässliche Schnappschüsse von mir zu machen:

 

 

Verbotene Stadt

Die Gang der Ahnungslosen, wie man sieht hat sich Jules gleich mal angepasst und sich auch eine neue fesche Kopfbedeckung zugelegt;)

Mao

Stadt

hüte

drachen
In China kann man öfters Chinesen beim Drachen steigen lassen zusehen. Die Drachen fliegen so hoch, dass man Mühe hat sie am Himmel zu entdecken. 

Nachdem wir den Samstag in Peking feuchtfröhlich in einer Bar haben ausklingen lassen, sind wir mit leichtem (oder eher ziemlich üblem) HangOver am Sonntag zu der verbotenen Stadt in Peking gegangen.

Der Eingang befindet sich direkt am Tian’anmen -Platz mitten in der Innenstadt von Peking. Die verbotene Stadt war früher der Ort an denen die Kaiser der Ming und Quing Dynastien lebten. Damals durfte das einfache Volk dieses Areal nicht betreten, was auch den Namen „verbotene“ Stadt erklärt.
Heute wird man am Haupteingang am Platz direkt von einem einem riesigen Gemälde von Mao Zedong begrüßt.

Das Areal der verbotenen Stadt ist sehr weitläufig und wirkte auf mich etwas steril. Zudem war die Sehenswürdigkeit sehr gut besucht, um nicht zu sagen ziemlich überlaufen, was an der einen oder anderen Stelle zu Drängelein führte;)

Dennoch zählt die verbotene Stadt zu einer der Attraktionen in China und musste auf der ToDo List abgehakt werden.
Wir wurden auch hier wieder mit strahlendem Sonnenschein belohnt, was zu der ein oder anderen amüsanten Kopfbedeckung führte. Die Chinesen haben generell keine Angst vor fröhlichen Farben und Formen, sodass sich uns ein kunterbuntes Arrangement an Kopfbekleidung darbot.

Falls ihr noch den verkaterten Malte mit der Gang der Ahnungslosen in Bewegtbild sehen wollt, hier einmal das Video zu den Bildern:

Peking – Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön

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bahnhof

Nachdem wir die ersten Woche in Taiyuan gearbeitet hatten, verließen wir abenteuerlustig unseren sicheren Hafen „den Campus“ mit dem Ziel Peking.

Die erste Herausforderung war es, dem Taxifahrer verständlich zu machen, wo es hingehen soll. Wir haben hier zum Glück viele hilfsbereite Chinesen die uns unterstützen und uns vorab die chinesischen Zeichen für Bahnhof via WeChat (das chinesische WhatsApp) geschickt haben, sodass wir hier keine Probleme bei der Kommunikation hatten. Aufregend war es trotzdem;)

Am sehr modernen Bahnhof ging es dann durch die Sicherheitskontrollen und ohne Probleme in den Schnellzug, sodass wir relativ bequem innerhalb von ca. 4h in Peking angekommen waren. Das Reisen mit der Bahn ist hier besser organisiert als in Deutschland und definitiv zu empfehlen. Die Preise sind im Vergleich zu Deutschland sehr günstig.

Den ersten Abend in Peking haben wir voller Freude in einem Mc Donalds verbracht;) Nach einer Woche mit ausschließlich gesundem chinesischen Essen freuten wir uns auf fettiges kohlenhydratreiches Fast Food.

Übernachtet haben wir im King Joy Hotel. Das Hotel ist sauber und günstig und hat eine gute Lage. Ich denke aber, dass es bessere Alternativen gibt. Das Frühstück ist hier nicht zu empfehlen.

Am nächsten Tag ging es dann um halb sieben los zur Great Wall. Bilder und Co findet ihr im nächsten Post.

Malte hat mit seiner Go Pro einige Impressionen der Reise eingefangen und wie ich finde sehr lustig verarbeitet. Am Ende des Videos seht ihr mich voller Leidenschaft einen Burger verspeisen;)

Also schaut ruhig einmal auf youtube vorbei. Meine Fotos sind leider teilweise mit dem Handy geschossen. Also bitte seht über die Qualität hinweg;)

Goodbye Berlin

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sonnenuntergang
schuhe

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Eine vollkommen neue Welt allein zu erkunden, alles Vertraute zurückzulassen und einfach auf sich gestellt zu sein –  das nennt man dann wohl ein Abenteuer.

Kurz vor der großen Reise kribbelte es gewaltig im Bauch und neben der Vorfreude waren es vor allem auch Ängste die mich beschäftigten

Was ist, wenn es mir nicht gefällt? Was mache ich, wenn ich einfach nur wieder nach Hause will?

Aber genau dieses Kribbeln im Bauch, war was mich reizte. Die Reise in das Ungewisse, der Ausbruch aus dem Alltag und vielleicht auch das ein oder andere Mal an seine Grenzen zu kommen. Ich denke, das macht ein Auslands-Abenteuer aus.

Für mich bedeutet das konkret: Für ein halbes Jahr China erkunden, interessante Orte sehen und hoffentlich neue Freunde zu finden. Mein Ziel ist es, die  Kultur und vielleicht auch mich selbst besser kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln, die mich hoffentlich ein Leben lang begleiten werden.

Trotz der großen Vorfreude war es sehr schwer das Vertraute vor allem die Menschen, die man liebt, zu Hause zu lassen.