Verbotene Stadt

Die Gang der Ahnungslosen, wie man sieht hat sich Jules gleich mal angepasst und sich auch eine neue fesche Kopfbedeckung zugelegt;)

Mao

Stadt

hüte

drachen
In China kann man öfters Chinesen beim Drachen steigen lassen zusehen. Die Drachen fliegen so hoch, dass man Mühe hat sie am Himmel zu entdecken. 

Nachdem wir den Samstag in Peking feuchtfröhlich in einer Bar haben ausklingen lassen, sind wir mit leichtem (oder eher ziemlich üblem) HangOver am Sonntag zu der verbotenen Stadt in Peking gegangen.

Der Eingang befindet sich direkt am Tian’anmen -Platz mitten in der Innenstadt von Peking. Die verbotene Stadt war früher der Ort an denen die Kaiser der Ming und Quing Dynastien lebten. Damals durfte das einfache Volk dieses Areal nicht betreten, was auch den Namen „verbotene“ Stadt erklärt.
Heute wird man am Haupteingang am Platz direkt von einem einem riesigen Gemälde von Mao Zedong begrüßt.

Das Areal der verbotenen Stadt ist sehr weitläufig und wirkte auf mich etwas steril. Zudem war die Sehenswürdigkeit sehr gut besucht, um nicht zu sagen ziemlich überlaufen, was an der einen oder anderen Stelle zu Drängelein führte;)

Dennoch zählt die verbotene Stadt zu einer der Attraktionen in China und musste auf der ToDo List abgehakt werden.
Wir wurden auch hier wieder mit strahlendem Sonnenschein belohnt, was zu der ein oder anderen amüsanten Kopfbedeckung führte. Die Chinesen haben generell keine Angst vor fröhlichen Farben und Formen, sodass sich uns ein kunterbuntes Arrangement an Kopfbekleidung darbot.

Falls ihr noch den verkaterten Malte mit der Gang der Ahnungslosen in Bewegtbild sehen wollt, hier einmal das Video zu den Bildern:

Goodbye Berlin

DSC_0734

lauramatti

sonnenuntergang
schuhe

laura_barb

Eine vollkommen neue Welt allein zu erkunden, alles Vertraute zurückzulassen und einfach auf sich gestellt zu sein –  das nennt man dann wohl ein Abenteuer.

Kurz vor der großen Reise kribbelte es gewaltig im Bauch und neben der Vorfreude waren es vor allem auch Ängste die mich beschäftigten

Was ist, wenn es mir nicht gefällt? Was mache ich, wenn ich einfach nur wieder nach Hause will?

Aber genau dieses Kribbeln im Bauch, war was mich reizte. Die Reise in das Ungewisse, der Ausbruch aus dem Alltag und vielleicht auch das ein oder andere Mal an seine Grenzen zu kommen. Ich denke, das macht ein Auslands-Abenteuer aus.

Für mich bedeutet das konkret: Für ein halbes Jahr China erkunden, interessante Orte sehen und hoffentlich neue Freunde zu finden. Mein Ziel ist es, die  Kultur und vielleicht auch mich selbst besser kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln, die mich hoffentlich ein Leben lang begleiten werden.

Trotz der großen Vorfreude war es sehr schwer das Vertraute vor allem die Menschen, die man liebt, zu Hause zu lassen.