Peking – Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön

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bahnhof

Nachdem wir die ersten Woche in Taiyuan gearbeitet hatten, verließen wir abenteuerlustig unseren sicheren Hafen „den Campus“ mit dem Ziel Peking.

Die erste Herausforderung war es, dem Taxifahrer verständlich zu machen, wo es hingehen soll. Wir haben hier zum Glück viele hilfsbereite Chinesen die uns unterstützen und uns vorab die chinesischen Zeichen für Bahnhof via WeChat (das chinesische WhatsApp) geschickt haben, sodass wir hier keine Probleme bei der Kommunikation hatten. Aufregend war es trotzdem;)

Am sehr modernen Bahnhof ging es dann durch die Sicherheitskontrollen und ohne Probleme in den Schnellzug, sodass wir relativ bequem innerhalb von ca. 4h in Peking angekommen waren. Das Reisen mit der Bahn ist hier besser organisiert als in Deutschland und definitiv zu empfehlen. Die Preise sind im Vergleich zu Deutschland sehr günstig.

Den ersten Abend in Peking haben wir voller Freude in einem Mc Donalds verbracht;) Nach einer Woche mit ausschließlich gesundem chinesischen Essen freuten wir uns auf fettiges kohlenhydratreiches Fast Food.

Übernachtet haben wir im King Joy Hotel. Das Hotel ist sauber und günstig und hat eine gute Lage. Ich denke aber, dass es bessere Alternativen gibt. Das Frühstück ist hier nicht zu empfehlen.

Am nächsten Tag ging es dann um halb sieben los zur Great Wall. Bilder und Co findet ihr im nächsten Post.

Malte hat mit seiner Go Pro einige Impressionen der Reise eingefangen und wie ich finde sehr lustig verarbeitet. Am Ende des Videos seht ihr mich voller Leidenschaft einen Burger verspeisen;)

Also schaut ruhig einmal auf youtube vorbei. Meine Fotos sind leider teilweise mit dem Handy geschossen. Also bitte seht über die Qualität hinweg;)

Goodbye Berlin

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lauramatti

sonnenuntergang
schuhe

laura_barb

Eine vollkommen neue Welt allein zu erkunden, alles Vertraute zurückzulassen und einfach auf sich gestellt zu sein –  das nennt man dann wohl ein Abenteuer.

Kurz vor der großen Reise kribbelte es gewaltig im Bauch und neben der Vorfreude waren es vor allem auch Ängste die mich beschäftigten

Was ist, wenn es mir nicht gefällt? Was mache ich, wenn ich einfach nur wieder nach Hause will?

Aber genau dieses Kribbeln im Bauch, war was mich reizte. Die Reise in das Ungewisse, der Ausbruch aus dem Alltag und vielleicht auch das ein oder andere Mal an seine Grenzen zu kommen. Ich denke, das macht ein Auslands-Abenteuer aus.

Für mich bedeutet das konkret: Für ein halbes Jahr China erkunden, interessante Orte sehen und hoffentlich neue Freunde zu finden. Mein Ziel ist es, die  Kultur und vielleicht auch mich selbst besser kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln, die mich hoffentlich ein Leben lang begleiten werden.

Trotz der großen Vorfreude war es sehr schwer das Vertraute vor allem die Menschen, die man liebt, zu Hause zu lassen.